Seit über 25 Jahren stehen wir Dir in Bielefeld und Umgebung zur Verfügung!

Hier hast DU die Möglichkeit, sich einen kleinen Eindruck von uns und unserer Fahrschule zu verschaffen.

 

 

Unter anderem bieten wir die professionelle Führerscheinausbildung für Personen mit körperlichen Einschränkungen an.
Diese beinhaltet die Vorbereitungsfahrten für Eignungsgutachten gem. §11 (FeV) und Prüfung.

 

 

Wenn Du Fragen oder Anregungen hast, so schreibe mir eine E-Mail oder rufe mich bitte an.

 

 

 

 


Was brauche ich für den Führerschein?

Anmelden kannst Du dich während der Bürozeiten. Den Antrag für den Führerschein
bekommst Du bei mir, zusätzlich werden folgende Unterlagen benötigt:

– Sehtest –
(stellt jeder Optiker aus)

– Passbild –

– Teilnahmebescheinigung –
eines Kurses in „Erste Hilfe“
(nur bei Ersterteilung)

– Kopie vom Reisepass oder Personalausweis –

 

Theoretischer Mindestunterricht

Grundstoff: bei Ersterwerb 12, bei Erweiterung (Vorbesitz einer Fahrerlaubnis)
6 Doppelstunden zu je 90 Minuten.

Klassenspezifischer theoretischer Mindestunterricht

bei Ersterwerb und Erweiterung:

Klasse A: 4 Doppelstunden

Klasse B: 2 Doppelstunden

Klasse AM: 2 Doppelstunden 

Die theoretische Prüfung darf frühestens drei Monate vor dem entsprechenden Geburtstag abgelegt werden.

 

Praktische Mindestausbildung

Für die Klassen A, B und BE sind besondere Ausbildungsfahrten zu je 45 Minuten vorgeschrieben.

Klasse A: 5 Überland-, 4 Autobahn- und 3 Nachtfahrten

Klasse B: 5 Überland-, 4 Autobahn- und 3 Nachtfahrten

Klasse BE: 3 Überlandfahrten, 1 Autobahn- und 1 Nachtfahrt 

Bei Erweiterung sind weniger Ausbildungsfahrten vorgeschrieben!

 

Diese Sonderfahrten dürfen erst zum Ende der Ausbildung hin absolviert werden und setzen die praktische Grundausbildung voraus. Die Anzahl der hierfür benötigten Fahrstunden ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und individuell verschieden.

Die praktische Prüfung darf frühestens einen Monat vor dem entsprechenden Geburtstag abgelegt werden.

 

 

 

Führerschein mit 17 

Auf einem Beiblatt zum Führerscheinantrag müssen die Begleitpersonen benannt werden.

 

Antragsverfahren

Der Schüler kann im Rahmen des BF 17 nur die Klassen B und BE, jedoch keine Doppelklasse(z.B. Klasse A und B) erwerben. Bei der Antragstellung des Führerscheinantrages muss die Begleitperson(en) bereits angegeben werden und es bedarf der Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

 

Ausbildung und Prüfung

Gegenüber der Ausbildung von 18-Jährigen gibt es keine Besonderheiten. Der Schüler darf im Alter von 16½ Jahren die Ausbildung Klasse B/BE beginnen. Die Anmeldung und die theoretische Ausbildung kann sofort beginnen. Der Beginn der praktischen Ausbildung und das Ablegen der theoretischen und praktischen Prüfung ist erst nach dem Inkrafttreten der landesrechtlichen Regelungen möglich, da erst dann die Herabsetzung des Mindestalters auf 17 Jahre wirksam wird.

Die theoretische Prüfung darf 3 Monate vor Vollendung des 17. Lebensjahres abgelegt werden und die praktische Prüfung 1 Monat vor dem 17. Geburtstag. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung erhält der Schüler mit Vollendung des 17. Lebensjahres eine befristete Prüfbescheinigung, die im gesamten Bundesgebiet gültig ist, jedoch nicht im Ausland! Auch beim BF 17 beginnt unmittelbar mit Erhalt der Prüfungsbescheinigung die Probezeit von 2 Jahren. Mit der Klasse B werden auch die Klassen AM,L und S erteilt, diese Klassen dürfen ohne Begleitung gefahren werden, da das Mindestalter für diese Klassen bereits erreicht wurde.

 

Gültigkeit der Prüfbescheinigung

Da in der Prüfungsbescheinigung kein Bild des Fahrers vorhanden ist, muss er zur Identifikation zusätzlich seinen Personalausweis bzw. Reisepass mitführen.

Die Prüfungsbescheinigung verliert ihre Gültigkeit automatisch 3 Monate nach Vollendung des 18. Lebensjahres. Die Fahrerlaubnis bleibt auch weiterhin bestehen, jedoch muss dazu ein Führerschein gesondert beantragt werden. Dieser wird nicht automatisch ausgestellt.

 

Begleitperson

Die Begleitperson muss mindestens 30 Jahre alt sein, zudem mindestens fünf Jahre die Fahrerlaubnis der Klasse B besitzen.
Außerdem darf nicht mehr als 1 Punkt im Verkehrszentralregister (Flensburg) eingetragen sein.

Der Begleiter darf nicht mehr als 0,5 Promille Blutalkohol haben und nicht unter der Wirkung anderer berauschender Mittel während der Fahrt stehen. Die Begleitperson hat den Status eines Beifahrers, nicht eines „ Hilfsfahrlehrers“. Sie darf nicht in die Fahrtätigkeit eingreifen und kann allenfalls dem jungen Fahrer Hinweise in bestimmten Situationen geben.

 

 

Verstöße

Die Fahrerlaubnis wird widerrufen, wenn der Inhaber der Prüfungsbescheinigung ohne eine der in der Prüfungsbescheinigung namentlich benannten Begleitpersonen ein Kfz der Klasse B oder BE führt. Vor der Neuerteilung muss der Betroffene unbeschadet der übrigen Vorraussetzungen an einem Aufbauseminar für Fahranfänger nach § 2a Abs. 2 StVG teilnehmen.