Führerscheinreform 2027: Was sich ändern soll

Die Bundesregierung will die Fahrausbildung modernisieren und günstiger machen. Beschlossen ist die Reform noch nicht. Hier fassen wir zusammen, was geplant ist, was das für dich bedeutet und warum du mit dem Führerschein nicht warten solltest. Stand: Oktober 2026.

Wo steht die Reform?

  • Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf am 20. Mai 2026 beschlossen.
  • Jetzt berät der Bundestag.
  • Angestrebt ist ein Start Anfang 2027. Ob dieser Termin hält, ist offen.

Was soll sich ändern?

  • Theorie flexibler: Der Unterricht soll in der Fahrschule, online oder gemischt möglich sein.
  • Weniger feste Sonderfahrten: Die Zahl der vorgeschriebenen Überland-, Autobahn- und Nachtfahrten soll sinken.
  • Kürzere Praxisprüfung.
  • Mehr Vergleichbarkeit: Fahrschulen sollen ihre Preise und Bestehensquoten auf einer öffentlichen Plattform (Mobilithek) veröffentlichen.

Die Details können sich im Gesetzgebungsverfahren noch ändern.

Was bedeutet das für dich?

  • Es gilt das Recht zum Zeitpunkt deiner Prüfung. Wer jetzt anfängt, macht die Ausbildung nach den aktuellen Regeln.
  • Warten kostet Zeit. Niemand weiß heute, wann die neuen Regeln gelten und wie voll die Fahrschulen und Prüfstellen dann sind.
  • Das Bundesverkehrsministerium rät, den Führerschein nicht aufzuschieben.

Wie wir dich informieren

Sobald die Reform beschlossen ist, erklären wir hier und bei der Anmeldung, was sich für deine Ausbildung ändert. Fragen beantworten wir gern persönlich an der Herforder Straße 252a und bei der Ubbser Fahrschule oder telefonisch unter 0521 / 32 06 06. Die aktuellen Preise findest du unter Preise.

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